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31.01.12
Am Anfang der Olympiasaison steht das Turnier der Meister®
Vom 22. bis 25. März wird sich der Fokus der internationalen Turnszene mit Spannung auf die Lausitz richten. Denn dort wird mit dem Turnier der Meister® in Cottbus als Auftaktveranstaltung der Weltserie der Challenge-Turniere die Olympiasaison eingeläutet. Wie in jedem Jahr zieht das Traditionsturnier eine Schar internationaler Stars an und wartet auch in der 36. Auflage wieder mit Innovationen auf.
So wird die Qualifikation des Events erstmals an zwei Tagen statt wie bisher an einem ausgetragen. Die rekordverdächtige Anmeldung von 152 Turnern und 86 Turnerinnen nötigte die Organisatoren um Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt zu diesem Schritt, der zugleich eine logistische Meisterleistung bedeutet.
"Nach den Meldezahlen aus dem vergangenen Jahr war klar, dass wir für dieses Jahr reagieren mussten, um die Wettkampfzeiten für die Athleten akzeptabel zu gestalten. Daher wird die Qualifikation nun Donnerstag und Freitag ausgetragen. Die Wettkampfkommission der FIG hat diese Entscheidung mitgetragen, so dass wir unserer Fürsorgepflicht gegenüber den Athleten nachkommen können", erklärt der Cottbuser. Gespannt darf man sein, welche Namen sich hinter der gemeldeten Anzahl der Athletinnen und Athleten verbergen. Die nominative Meldung erfolgt bis zum 23. Februar. Erfreulich zu sehen ist jedoch, dass die bedeutenden Turn-Nationen in diesem so wichtigen Sportjahr mit einer großen Anzahl von Startern anreisen wird. So wird China mit der maximalen Besetzung von sechs Turnern und vier Turnerinnen antreten. Die USA und Brasilien werden mit je vier Männern und vier Frauen starten. Auch das deutsche Team wird das Kontingent voll ausschöpfen und sich mit sechs Männern und vier Frauen den heimischen Fans präsentieren. "Wir wollen mit einer Top-Besetzung beim Turnier der Meister antreten. Schließlich ist das Turnier ein Gradmesser für das Olympiajahr und wir wollen den Fans etwas bieten, das steht außer Frage", sagte DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam. Auf einen Turner dürfen sich die stets fachkundigen Turnfans in der Lausitz-Arena ganz besonders freuen. Europa- und Vizeweltmeister Philipp Boy lässt es sich als echter Cottbuser trotz Olympiavorbereitung nicht nehmen, bei "seinem" Turnier an den Start zu gehen. Nachdem es in den vergangenen Jahren meist nicht ganz rund für ihn lief und er einiges Pech hatte, soll es diesmal mit dem ersten Turniersieg beim Turnier der Meister® unbedingt klappen. Dem sympathischen "Sunny-Boy" und dem Turnier mit dem besonderen Flair wäre dies zu wünschen. 29.08.11
Turnier der Meister geht im Jahr 2012 erstmals über vier Tage
Das Turnier der Meister in Cottbus gehört weiter zu den zehn besten Turn-Veranstaltungen der Welt
2012 soll die 36. Auflage vom 22. bis 25. März ausgetragen werden, und ist weiter im Rang eines Challenge-Turnieres des Internationalen Turn-Verbandes F.I.G. Erstmals wird das Traditionsturnier 2012 statt drei über vier Tage gehen. „Nach den Meldezahlen aus diesem Jahr wollen wir die Qualifikation über zwei Tage austragen und die Wettkampfzeiten für die Turner freundlicher gestalten. Entsprechend werden wir die Einladungen gestalten“, sagte Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt am Sonntag.
Im vorläufigen FIG-Kalender 2012 der Challenge-Cup-Serie stehen weiter Doha (Katar/28. bis 30. März), Maribor (Slowenien/20. bis 22. April) und Ostrava (Tschechien/22. bis 24. November). Die Mehrkampf-Weltcup-Serie wird in New York (USA/3. März), Tokio (Japan/ 14./15. April), Stuttgart (1./2. Dezember) und Glasgow (Großbritannien/8. Dezember) ausgetragen. Dazu kommen zwei Geräte-Weltcups in Paris (Frankreich/17./18. März) und in Zibo (China/6./7. April). 05.05.11
Philipp Boy "Sportler des Monats" April
Der Cottbuser Turner Philipp Boy ist zum Sportler des
Monats April gewählt worden.
Der 23-jährige Lausitzer erhielt die Stimmen von mehr als der Hälfte der 3800 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten. Damit siegte er deutlich vor dem Chemnitzer Eiskunstlaufpaar Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, die sich in Moskau ihren dritten WM-Titel sicherten, und Tennisspielerin Julia Görges, der Gewinnerin des WTA-Tennisturniers in Stuttgart. Mit seiner Goldmedaille im Mehrkampf bei den Europameisterschaften in Berlin hatte der Cottbuser bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem dramatischen Wettkampf lag der Vizeweltmeister aus der Lausitz lange Zeit zurück - und gewann am Ende doch noch mit hauchdünnem Vorsprung. Zwei Tage später konnte Boy am Reck auch noch die EM-Silbermedaille holen und wurde als erfolgreichster deutscher Athlet der Titelkämpfe gefeiert. 08.04.11
Philipp Boy ist Mehrkampf-Europameister!
SCC-Turner holt als zweiter Deutscher Gold bei einer Mehrkampf-EM
Bei den Europameisterschaften in Berlin hat Philipp Boy die Goldmedaille im Mehrkampf gewonnen. Der Cottbuser SCC-Turner verwies mit 88,875 Punkten den Rumänen Flavius Koczi und die punktgleichen Daniel Purvis (Großbritannien) und Mykola Kuksenkow (Ukraine) auf die Plätze.
Der Start in den Wettkampf sah für Boy dabei alles andere als rosig aus. Gleich zu Beginn am Pauschenpferd rutschte er auf Rang 20 ab, nachdem ihm die Kraft für die geplanten Russenwendeschwünge fehlte und er zusätzlich wegen des Nachdrückens vor dem Abgang mit Punktabzug bestraft wurde. Danach setzte der Cottbuser zur Aufholjagd an und schob sich nach vorn. Platz 12 nach einer starken Ringe-Übung (14,625), siebter nach dem Sprung (15,95). Nach Barren und Reck - beide Übungen liefen nicht ganz optimal - hatte sich Boy auf den vierten Platz vorgeschoben. Dann setzte der Cottbuser zum großen Triumph an. Mit einer nahezu perfekten Bodenübung schob sich Philipp Boy mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,05 Punkten vor den Rumänen Flavius Koczi. 15.03.11
Galerie: Finale am Sonntag
Galery: final on sunday
In der ausverkauften Lausitz-Arena ging am Sonntag das Turnier der Meister zu ende. Noch einmal fielen fünf Entscheidungen. Mit Silber am Boden sorgte Elisabeth Seitz für die fünfte DTB-Medaille. Den Sieg verbuchte hier Jinnan Yao aus China. Sie gewann auch die Konkurrenz am Balken. Bei den Männern siegten Oleksandr Yakubovs’kyi aus der Ukraine (Sprung), der Franzose Yann Cucherat (Barren) sowie Aliaksandr Tsarevich (Weißrussland) am Reck.
14.03.11
Turnier der Meister: Finals am Sonntag
Weitere Medaille für Elisabeth Seitz / Boy patzt am Reck
Sprung
Das heutige Sprung-Finale verlief spannend und wurde erst mit dem letzten Springer, dem erst 18-jährigen Russen Denis Ablyazin, neu gemischt, der sich auf Rang 3 schob. Davor platzierten sich die beiden Ukrainer, Igor Radvilov und Oleksandr Yakubovs’kyi. Sie erhielten je 16.062 Punkte und teilten sich den ersten Platz. DTB-Starter Thomas Taranu "überfeuerte" leider seinen Roche (Überschlag Doppelsalto vorwärts gehockt) und kam nur auf den siebten Platz. Schwebebalken Das Balken-Finale wurde bereits mit der ersten Turnerin, der 16-jährigen Jinnan Yao aus Fujian entschieden. Sie kam ohne einen Wackler durch ihre Übung und zeigte einen sehr hohen Flick-Flack Salto rückwärts gestreckt auf dem Balken. Sie gewann mit einem Zehntel vor der 16-jährigen Niederländerin Celine Van Gerner, dritte wurde die nach der Qualifikation noch führende Griechin Vasiliki Millousi. Barren Der dreifache Olympiateilnehmer und mit 31 Jahren älteste Teilnehmer der Herren-Konkurrenz, Yann Cucherat, zeigte seinen jüngeren Mitstreitern wo es lang geht und gewann mit 15.675 bei einer tadellosen Übung. Zwei Zehntel dahinter landete Anton Fokin (UZB), der Slowene Mitja Petkovsek erturnte sich den dritten Platz. Der 23-jährige Münchener Marcel Nguyen hatte unmittelbar nach dem Aufgang eine ungewollte Unterbrechung, musste Handstände korrigieren und fasste leider bei seinem Tsukahara-Abgang mit den Händen auf. Mit 14.400 kam er auf den sechsten Platz. Boden Am Boden dominierten heute die Chinesinnen. Jinnan Yao zeigte eine perfekt ausgedrehte Dreifachschraube zu Beginn ihrer Übung und turnte zu der Musik aus dem Musical West Side Story. Sie setzte sich mit 14.250 bei einer D-Note von 5.60 an die Spitze vor ihrer Teamkollegin, Sixin Tan, die sich mit Elisabeth Seitz aus Mannheim den zweiten Platz teilte. Elisabeth Seitz ließ sich heute nicht von der aussetzenden Musik irritieren, zog ihre Bodenübung ohne größere Fehler durch und wurde vom rhythmischen Klatschen des Publikums durch ihre Übung getragen. Die Detmolderin Nadine Jarosch zeigte eine solide Übung, auch wenn sie bei der letzten Bahn mit leichter Rücklage landete. Mit 13.700 Punkten erreichte sie den fünften Rang. Reck Das Reck-Finale zeichnete sich durch eine ungewöhnlich hohe Sturzquote aus. Auch SCC-Turner Philipp Boy rutschte nach seinem Cassina, einem Kovac gestreckt mit ganzer Schraube, im Hang raus und landete seinen doppelten Tsukahra-Abgang mit starker Vorlage. Bei einer D-Note von 6.10 erhielt er auf seine Übung 13.600 Punkte. Das reichte nur für Rang acht. Lediglich drei Turner schafften ihre Übung ohne einen Absteiger und machten die Medaillen direkt unter sich aus. Aliaksandr Tsarevich aus Weißrussland erturnte sich 15.350 Punkte bei der höchsten D-Note von 6.80. Fabian Leimlehner aus Österreich erreichte mit einer soliden Übung bei einer sieben Zehntel geringeren D-Note Rang zwei. Dritter wurde Gael Da Silva aus Frankreich, der sich als letzter Starter sichtlich durch seine die Übung kämpfte. 14.03.11
Turnier der Meister: Finals am Samstag
Edelmetall für deutsche Frauen
Der Samstag beim Turnier der Meister war insbesondere für die deutschen Damen mit vier Medaillen sehr erfolgreich. Cheftrainerin Ulla Koch zeigte sich sehr zufrieden: "Die Mädels sind noch nicht in EM-Form, aber die hier gezeigte Stabilität stimmt mich sehr optimistisch. Mir hat besonders gefallen, mit welch großer Motivation und Einstellung sie in den Wettkampf gegangen sind, sodass ich mit ihrem Auftreten hier wirklich sehr zufrieden bin," so die Teamchefin.
Sprung Mit zwei sauber gestandenen Sprüngen und dem höchsten Schwierigkeitsgrad gelang es der 35-jährigen Ausnahmeturnerin Oksana Chusovitina ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Die Schweizerin, Giulia Steingruber überzeugte mit einem Überschlag Salto vorwärts gestreckt mit eineinhalb Längsachsendrehungen und wurde mit Silber belohnt. Überraschende Dritte wurde die 15-jährige Detmolderin Nadine Jarosch mit einem schönen ersten Rondatsprung mit eineinhalb Drehungen. Den zweiten Sprung, einen Überschlag Salto vorwärts gebückt, gilt es bis zur EM noch aufzustocken. Pauschenpferd Ganz Cottbus fieberte hier natürlich besonders mit Philipp Boy mit, der leider bei den Russenwendeschwüngen das Gerät verlassen musste, es aber mit Humor nahm. Dem Weltmeister von London 2009 an diesem Gerät aus China, Hongtao Zhang, ist auch heute wieder eine tadellose Übung gelungen, sodass er das Pauschenpferd-Finale mit 16.100 Punkten und deutlichem Vorsprung gewann. Stufenbarren Auch hier gab es dank Elisabeth Seitz und Kim Bui Edelmetall für Deutschland. Beide kamen sogar noch ein wenig besser als in der Qualifikation durch ihre Übungen und ließen nur die 16-jährige Chinesin, Jinnan Yao, vorbeiziehen, die ihre Drehverbindungen und hohen Flugelemente in gewohnt chinesischer Perfektion darbot. Ringe Auch das Ringe-Finale war mit allen Ringespezialisten hochkarätig besetzt. "Lord of the rings", Yuri (Lambertus) Van Gelder, hat sich nach den letzten Strapazen wieder an die Weltspitze zurückgekämpft und landete mit 15.450 Punkten gemeinsam mit dem Griechen, Eleftherios Petrounias, auf dem zweiten Platz. Der 20-jährige Chinese, Xuan Luo, bestach durch ein perfektes Kopfkreuz, den ausgiebigen Halten sowie frappierenden Übergängen, wofür er 15.675 Punkte bei der höchsten D-Note von 6.80 erhielt. 13.03.11
Der Sonntag beim 35. Turnier der Meister
So lief der Sonntag beim Cottbuser Challenger-Cup
Sprung
Das heutige Sprung-Finale verlief spannend und wurde erst mit dem letzten Springer, dem erst 18-jährigen Russen Denis Ablyazin, neu gemischt. Er zeigte einen sehr schönen Tsukahara Doppelsalto gebückt und einen Roche. Das Mittel beider Sprünge brachte ihm 16.050 Punkte und damit den dritten Platz ein. Die beiden Ukrainer, Igor Radvilov und Oleksandr Yakubovs’kyi, erhielten 16.062 Punkte und teilten sich den ersten Platz. Beide sprangen einen souveränen Dragulescu und einen Kasamatsu mit eineinhalb Drehungen. Yakubovs’kyi gewann schon vor drei Jahren die Konkurrenz in Cottbus an diesem Gerät. Der Finne Tomi Tuuha, Sprung-Europameister von Birmingham 2010 wurde Vierter mit 15.737 Punkten. Sein zweiter Sprung, ein Überschlag Salto vorwärts gestreckt mit eineinhalb Drehungen hat eine D-Note von 6.20 und lag damit etwas unter der der Konkurrenz. Thomas Taranu "überfeuerte" leider seinen Roche (Überschlag Doppelsalto vorwärts gehockt) und kam mit 15.163 Punkten nur auf den siebten Platz. 1. Oleksandr Yakubovs’kyi (UKR) – 16.062 (6.60/7.00) 1. Igor Radivilov (UKR) – 16.062 (7.00/6.60) 3. Denis Ablyazin (RUS) – 16.050 (7.00/6.60) 4. Tomi Tuuha (FIN) – 15.737 (6.60/6.20) 5. Pavel Bulauski (BLR) – 15.425 (7.00/6.60) 6. Vitaliijs Kardashovs (LAT) – 15.375 (6.20/6.60) 7. Thomas Taranu (GER) – 15.162 (6.60/6.60) 8. Marek Lysczarz (POL) – (6.60/6.20) Schwebebalken Das Balken-Finale wurde bereits mit der ersten Turnerin, der 16-jährigen Jinnan Yao aus Fujian entschieden. Sie kam ohne einen Wackler durch ihre Übung und zeigte einen sehr hohen Flick-Flack Salto rückwärts gestreckt auf dem Balken. Mit 14.750 Punkten bei einem Schwierigkeitsgrad von 6.10 gewann sie mit einem Zehntel vor der 16-jährigen Niederländerin Celine Van Gerner, die eine überzeugende Übung darbot. Dritte wurde mit 14.450 Punkten die nach der Qualifikation noch führende Griechin Vasiliki Millousi. Insgesamt war es ein sehr starkes Balken-Finale mit wenigen Stürzen. Nur zwei Turnerinnen mussten den Balken verlassen. Die Russin, Christina Kruglikova, stürzte beim Twist-Salto und büßte bei einer ansonsten tadellosen Übung einige Zehntel ein und die 15-jährige Französin Sophia Serseri stürzte gleich zweimal. 1. Jinnan Yao (GHN) – 14.750 (6.10) 2. Celine Van Gerner (NED) – 14.625 (5.90) 3. Vasiliki Millousi (GRE) - 14.450 (6.00) 4. Natsumi Sasada (JPN) – 14.250 (6.10) 5. Aaagje Vanwalleghem (BEL) – 13.475 (5.50) 6. Valeriia Maksiuta (ISR) – 13.325 (5.70) 7. Christina Kruglikova (RUS) – 13.725 (6.00) 8. Sophia Serseri (FRA) – 11.275 (5.20) Barren Der dreifache Olympiateilnehmer und mit 31 Jahren älteste Teilnehmer der Herren-Konkurrenz, Yann Cucherat, zeigte seinen jüngeren Mitstreitern wo es lang geht und gewann mit 15.675 bei einer tadellosen Übung. Zwei Zehntel dahinter landete Anton Fokin (UZB), der Zweitplatzierte der Asienspiele 2010 an diesem Gerät. Fokin turnte ohne Fehler und zeigte als einziger einen doppelten Salto vorwärts als Abgang. Der Slowene Mitja Petkovsek erturnte sich den dritten Platz mit 15.525 Punkten bei einer D-Note 6.50. Er landete seinen Doppelsalto rückwärts gebückt mit starker Vorlage, sonst wäre er mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem zweiten Platz gelandet. Der eigentliche Favorit, der Chinese Guanyin Wang, turnte seinen Doppelsalto in den Oberarmstütz zu nah ans Barrenende und musste einen Zwischenschwung in Kauf nehmen. Damit erhielt er nur 15.125 Punkte trotz der höchsten D-Note von 6.90. Der 23-jährige Münchener Marcel Nguyen hatte unmittelbar nach dem Aufgang eine ungewollte Unterbrechung, musste Handstände korrigieren und fasste leider bei seinem Tsukahara-Abgang mit den Händen auf. Mit 14.400 kam er auf den sechsten Platz. 1. Yann Cucherat (FRA) – 15.675 (6.40) 2. Anton Fokin (UZB) – 15.550 (6.40) 3. Mitja Petrovsek (SLO) – 15.525 (6.50) 4. Aliaksandr Tsarevich (BLR) – 15.200 (6.30) 5. Guanyin Wang (CHN) – 15.125 (6.90) 6. Marcel Nguyen (GER) – 14.400 (6.50) 7. Oleksandr Yakubovs’kyi (UKR) – 14.175 (6.20) 8. Adam Kierzkowski (POL) – 13.625 (6.20) Boden Am Boden dominierten heute die Chinesinnen. Jinnan Yao zeigte eine perfekt ausgedrehte Dreifachschraube zu Beginn ihrer Übung und turnte zu der Musik aus dem Musical West Side Story. Sie setzte sich mit 14.250 bei einer D-Note von 5.60 an die Spitze vor ihrer Teamkollegin, Sixin Tan, die sich mit Elisabeth Seitz aus Mannheim den zweiten Platz teilte. Elisabeth Seitz ließ sich heute nicht von der aussetzenden Musik irritieren, zog ihre Bodenübung ohne größere Fehler durch und wurde vom rhythmischen Klatschen des Publikums durch ihre Übung getragen. Sie erhielt gemeinsam mit Tan 14.400 Punkten bei der gleichen D-Note wie die erstplatzierte Chinesin. Die Detmolderin Nadine Jarosch, Schützling von Michael Gruhl und dritte der Qualifikation zeigte eine solide Übung, auch wenn sie bei der letzten Bahn, einer zweieinhalbfachen Schraube rückwärts, mit leichter Rücklage landete. Mit 13.700 Punkten erreichte sie in diesem Boden-Finale den fünften Rang und kann mit ihrem Weltcup-Debüt in Cottbus sehr zufrieden sein. 1. Jinnan Yao (CHN) – 14.250 (5.60) 2. Sixin Tan (CHN) – 14.000 (5.30) 2. Elisabeth Seitz (GER) – 14.000 (5.60) 4. Celine Van Gerner (NED) – 13.950 (5.50) 5. Nadine Jarosch (GER) – 13.700 (5.40) 6. Sophia Serseri (FRA) – 13.375 (5.10) 7. Ashleigh Brennan (AUS) – 13.025 (5.30) 8. Jocelyn Hunt (GBR) – 12.500 (5.10) Reck Das Reck-Finale zeichnete sich durch eine ungewöhnlich hohe Sturzquote aus. Lediglich drei Turner schafften ihre Übung ohne einen Absteiger und machten die Medaillen direkt unter sich aus. Aliaksandr Tsarevich aus Weißrussland turnte seinen Kovac zwar etwas zu nah an die Stange und musste bei der anschließenden Riesenfelge nachdrücken. Dafür brachte er das Publikum mit einem dreifachen Salto rückwärts gehockt als Abgang zum Staunen. 15.350 Punkte bei der höchsten D-Note von 6.80 gab es für diese Leistung. Startturner Fabian Leimlehner aus Österreich turnte eine solide Übung bei einer sieben Zehntel geringeren D-Note und erreichte eine Endpunktzahl von 14.675. Gael Da Silva aus Frankreich turnte sich als Letzter mit einer etwas durchgekämpften Übung und 14.350 Punkten auf den dritten Rang. Dem 1,82m großen Israeli Shatilov sowie dem Briten Sam Oldham misslang heute der Makelov. Da nützte auch ein perfekter doppelter Tsukahara gestreckt in den Stand wenig. Der Gewinner des Barren-Finales, Yann Cucherat aus Frankreich, stürzte beim Kolman-Salto (Kovac mit ganzer Drehung) und turnte auch seinen Abgang, einen einfachen Tsukahara gestreckt auf die Knie. Das kostete viele Punkte, sodass er schließlich mit 13.625 Punkten nur auf den siebten Platz kam. Damit war er leider immer noch besser als der Viertplatzierte der Qualifikation, Philipp Boy. Der Cottbuser rutschte nach seinem Cassina, einem Kovac gestreckt mit ganzer Schraube, im Hang raus und landete seinen doppelten Tsukahra-Abgang mit starker Vorlage. Bei einer D-Note von 6.10 erhielt er auf seine Übung 13.600 Punkte. 1. Aliaksandr Tsarevich (BLR) – 15.350 (6.80) 2. Fabian Leimlehner (AUT) – 14.675 (6.10) 3. Gael Da Silva (FRA) – 14.350 (6.40) 4. Sam Oldham (GBR) – 13.925 (6.10) 5. Roman Kulesza (POL) – 13.850 (6.00) 6. Alexander Shatilov (ISR) – 13.800 (6.10) 7. Yann Coucherat (FRA) – 13.625 (6.40) 8. Philipp Boy (GER) – 13.600 (6.10) 13.03.11
The Sunday on 35th "Turnier der Meister"
This was the sunday at the Cottbus Challenger-Cup
Beam
Most finalists performed really well. It was an outstanding final. Yao Jinnan of China starts off the competition with a piked front, backhandspring to layout, aerial to sheep jump, tuck front, 1,5 turns with foot (on which she fell during qualification), high switch leap and a double pike dismount (one step back). She scores 14.750 with a difficulty of 6.1. Celine Van Gerner of the Netherlands has a new skill: roundoff layout. It is well-executed as are her other elements: front tuck, aerial, aerial cartwheel and double pike dismount (5.9 for 14.625). Top qualifier Greece’s Vasiliki Millousi performed a routine packed with combined elements but wasn’t as stable as yesterday so she dropped a few places to third (6.0 for 14.450). Japan’s Natsumi Sasada has a very interesting mount: roundoff full-twisting layout on followed by Korbut salto! She continues with a front tuck, backhandspring layout, aerial, switch leap connected to back tuck and double pike dismount (6.1) for 14.425.Belgian Aagje Vanwalleghem performs a beautiful exercise which includes a layout mount, back tuck, Korbut, switch ring leap and a double pike dismount. It unfortunately lacks the difficulty (5.5) to challenge for a medal. Israel’s Valeria Maksiuta, second in qualification, had too many hesitations and separated her legs on her double pike dismount for sixth place. Russian newcomer Kristina Kruglikova fell on her Arabian. In an era which sees most gymnasts simply jump onto the beam, France’s Sophia Serseri mounts with a switch leap. What an interesting move! In qualification she landed it well, unfortunately she fell today. She also had a fall on her backhandspring to Arabian . Not a good performance for the 15-year-old although she does show a lot of promise. The Chinese gymnast put down a high score for the others to beat, but it proved too high and she deserved to win the title. Vault We are expecting to see many spectacular –and difficult- vaults in this final. Newcomer Igor Radivilov of Ukraine shows a high Dragulescu with one step back (7.0) for 16.125. His second vault is Kasamatsu 1,5 twist (6.6). He takes the title with 16.062. His teammate Oleksandr Yakubovskyi – who won the vault in Cottbus three years ago- does the same vaults and equals Radivilov’s score to tie for the gold medal. Russia’s Denis Ablyazin vaults a Tsukahara double pike (7.0) with clean form and a big step back and a handspring double front (6.6) for 16.050 and takes third place. Finnish European champion Tomi Tuuha shows a Kasamatsu 1,5 twists a beautifully executed handspring layout with 1,5 twist (6.2) for 15.737 and fourth place. He is a beautiful vaulter but needs a more difficult second vault to challenge for the title. 20-year-old Pavel Bulauski of Belarus was first up on this event. His Tsukahara double pike (7.0) is done with bent legs and he puts his hands down. German Thomas Taranu vaults handspring double front (6.6) which is overrated and results in a fall forward. His second vault is a Kasamatsu 1,5 twists. He averages 15.162. Latvian Vitalijs Kardashovs performs a full-twisting Kasamatsu (6.2) and a handspring double front with his legs separated and a deep landing. Vault specialist Marek Lyszczarz of Poland hopes to do as well as his legendary compatriot Leszek Blanik who is watching from the stands. His handspring double front and his Kasamatsu 1,5 both result in a fall, leaving him in eight and last place. Excellent final and congratulations to the Ukranians for winning gold and silver! Russian powerhouse Denis Ablyazin is a great bronze medal winner. Women’s floor The Chinese girls qualified first and second to this final and kept this ranking. Yao Jinnan beat her teammate for the title with the highest difficulty on this event (5.6). She performs to West Side Story music and shows clean and difficult tumbling. After her 2,5 twists to layout she slips a little but corrects it immediately. This is the same mistake as yesterday. She scores 14.250. Teammate Tan Sixin, the Youth Olympic champion on this event, is a dynamic tumbler (double pike, 2,5 twist) and sticks her landings (5.3 for 14.000). German champion Elizabeth Seitz tied Tan for second. She also ties Yao for the highest D-score (5.6). Elizabeth has an aggressive approach and great tumbling. There were problems with her music, but the audience stepped in and clapped her through it. What a fantastic performance! Celine Van Gerner of the Netherlands showed great form on her tumbling for fourth place. German junior champion Nadine Jarosch tumbled a clean tsukahara, handspring double twist to jump and a 2,5 twist with big step back. France’s Sophia Serseri stands out again with a great choreography to original music. She tumbles a double tucked Arabian, 1,5 twists through to double twist, a 2,5 twist with a short landing and a double pike. Australian Ashleigh Brennan had problems keeping her landings under control. She stepped out of bounds twice. 16-year-old Jocelyn Hunt of Great Britain fell on her double Arabian and seemed to have lost her concentration a bit. She came back to stick double tuck dismount and finished eight. Parallel bars This final again features many specialists. It looks so easy the way they perform the most difficult skills. It is a real pleasure to see them at work. The performance of Olympic finalist Yann Cucherat of France was absolutely fantastic: excellent body lines, difficult skills perfectly executed and a stuck dismount. He scores 15.675 with a difficulty of 6.4. He definitely deserves the title today! Uzbek Olympic medalist Anton Fokin had a step forward on her original double front dismount which resulted in a score of 15.550 (6.4) and second place. Slovenian former world and European champion Mitja Petkovsek also had problems with his dismount: low landing and a big hop, so he had to settle for third place with 15.525 (6.5). Belarus’ Aliaksandr Tsarevich showed a nice routine with some form breaks to place fourth. 2009 World Champion and top qualifier Wang Guanyin of China is a great gymnast on this apparatus. Unfortunately he flew too far on his tuck back somersault and missed his hand, dropping to fifth. German champion Marcel Nguyen had mistake in beginning of his routine and attempted his cool Tsukahara dismount but he had to put his hands down. 24-year-old Oleksandr Yakubovskyi of the Ukraine struggled throughout his routine for seventh place. Polish European medalist Adam Kierzkowski is such an elegant gymnast. Today was not his day as he hit his feet on the bar after a swing down and had to leave the apparatus. He finished eight and last. High bar The most spectacular gymnastics event is the last event of this competition. Many difficult routines were on display. Unfortunately this final was highlighted by way too many falls. 4 gymnasts fell, and one had a big save. Aliaksandr Tsarevich of Belarus performed an extremely difficult routine which included a Kovacs, beautiful turns and a stuck triple dismount (6.8 for 15.350). He was by far the best today. Austria’s Fabian Leimlehner took second place with a Kovacs, Kolman and a double twisting double layout (6.1 for 14.675). His routine lacked the fluency seen by Tsarevich. France’s Gael Da Silva struggled through his routine with Tkatchev and Kovacs but managed to stick his full-twisting double layout dismount. This effort earned him the bronze medal. Poland’s Roman Kulesza, who won the World Cup in Ostrava on this event last year, was the only other gymnast that didn’t fall. He had to use all his strength to save a Tkatchev with half turn by catching it with one hand and continuing like that. He also put his knees down on his dismount. All other gymnasts fell. Great Britain’s Sam Oldham, the junior European champion, showed a tkatchev half turn, straddled Tkatchev and a beautiful double double dismount. He fell on a Markelov and ended fourth. Floor specialist Alexander Shatilov of Israel also fell on the Markelov. He performed a stalder 1,5 turn, Gaylord 2 and double twisting double layout dismount for sixth place. France’s Olympic finalist Yann Cucherat fell on his Kolman. Crowd favorite Philipp Boy fell on the spectacular Cassina fall. With this rather disappointing final the 35th Turnier der Meister has come to an end. It was an extremely well-attended edition, in part because of the new World Cup regulations. Also because gymnasts, coaches and judges love coming to Cottbus. The tournament and its organization are known for their friendliness and the nice atmosphere. We are extremely happy this edition has been a success again and hope to see everyone again next year! 13.03.11
2. Finaltag
2nd day of finals
Fünf Einsätze für das Turn-Team
Five chances for the Germans
Heute am dritten und letzten Tag des „35. Turnier der Meister“ in der Cottbuser Lausitz-Arena wird es noch einmal spannend. Mit der Mannheimerin, Elisabeth Seitz und der 15-jährigen Weltcup-Debütantin Nadine Jarosch aus Detmold sind zwei deutsche Turnerinnen im Bodenfinale zu sehen. Jarosch hatte sich als Dritte für das Boden-Finale qualifiziert. Die Männer des Turn-Team Deutschland könnten den Damen heute nacheifern. Der Viertplatzierte der Qualifikation, Thomas Taranu, wird im Sprung-Finale zu sehen sein. Der 23-jährige Sportsoldat, Marcel Nguyen, stellt sich am Barren vor und zeigt vielleicht heute seinen spektakulären Tsukahara-Abgang. Gespannt wird das Cottbuser Publikum auch auf die Reckübung des Viertplatzierten bei der WM in Rotterdam 2010 an diesem Gerät, Philipp Boy, sein. Er schaffte als Vierter den Einzug ins Finale.
------------------------------------------------------------------------------------ Welcome to day 2 of the event finals at the 35th Turnier der Meister in Cottbus. This afternoon we will see some of the world’s best athletes competing on men’s vault, parallel bars and high bar and women’s beam and floor. 5 Germans made the top 8: Elizabeth Seitz and Nadine Jarosch on floor, Thomas Taranu on vault, Marcel Nguyen on parallel bars and Philipp Boy on high bar. We hope they can be as successful as the women were yesterday. |
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